Aktuell

„In Liebe“ – Grüße von der Saffenburg

Open Air Gottesdienst auf der Saffenburg in Mayschoß

Sonntag, 02. Juni 2019, 10:30 Uhr

(Sonntag nach Christi Himmelfahrt)

 

„In Liebe“ – Grüße von der Saffenburg

Was haben Liebesgeschichten von der Saffenburg mit unserem Glauben zu tun?

 

Über die Liebe könnte man tausend Bücher schreiben, so viele Facetten hat sie. Beim Gottesdienst auf der Saffenburg soll nicht eine einzelne Facette beleuchtet werden. Bei unseren Gedanken zum Thema „Liebe“ lassen wir uns von dem Ort, an dem wir uns befinden werden, leiten. Seit knapp tausend Jahren existiert die Saffenburg. Sie hat also eine lange Geschichte. Manche dieser Geschichten handeln von Liebe, Glück und Leid. Und können uns zugleich in unserem Glauben inspirieren. Wie – das werden wir Ihnen in Zusammenarbeit mit einem Burgführer am 02. Juni 2019 erläutern.

 

Gehbehinderte können gegen 09:30 Uhr zur Burg hinaufgefahren werden. Bitte bis Freitag, 31. Mai 2019, unter der Rufnummer 02643/ 902513 (Mies/Giseke) anmelden.

 

 

Nach dem Gottesdienst bietet die Winzergenossenschaft (gegen Entgelt) Essen und Trinken an.

Berührungen mit dem Misereor-Hungertuch

Andachten zur Fastenzeit

 

„Mensch, wo bist du?“

Das Misereor-Hungertuch 2019/2020 greift Gottes Frage auf, mit der er die ersten Menschen im Paradies gerufen hat. Im Zentrum des Bildes ein goldener Ring, Zeichen Gottes und seiner Liebe. Darin das „gemeinsame Haus“, unsere gemeinsame Welt: unfertig, offen wie ein Fragezeichen. Ring und Haus nicht in der Mitte, nicht in Balance. Wo ist der Mensch? Am unteren Rand des Geschehens? Wird er sich bewegen? Wird er etwas bewegen?

 

In sechs ca. halb-stündigen Andachten setzen wir uns in der Fastenzeit einmal pro Woche mit den verschiedenen Ausschnitten des Hungertuches auseinander. Neben Gebeten, Liedern und Impulsen bietet jede Andacht die Möglichkeit (!), sich durch eigenes Tun besonders intensiv von der Botschaft des Hungertuches berühren zu lassen. Mit Blick auf Ostern hin zu der Antwort: „Hier bin ich.“

 

[Diese Aktion geht auf eine Initiative aus der Gemeinde zurück und wird von temptAhre unterstützt.]

 

Termine:

Mittwoch, 13. März 2019

Mittwoch, 20. März 2019

Mittwoch, 27. März 2019

Dienstag, 02. April 2019

Mittwoch, 10. April 2019

Mittwoch, 17. April 2019

Jeweils um 19:00 Uhr

Andacht vom 13. März 2019

Deine Ozeane – Mein Schweigen

 

Das tiefe Blau

deiner Ozeane

erzählt mir

von deiner Sehnsucht nach mir

 

und lockt mich ins Schweigen

und Lauschen

auf dein Wort

das nach mir fragt

 

Immer wieder

noch nach so langer Zeit

deine suchende Stimme

so klagend und zärtlich

 

Wo bist du, Mensch?

Andacht vom 20. März 2019

Dein Stern –  Meine Sonne

 

Du hast Deinen Stern

Über uns aufgehen lassen

Deine goldene Sonne

Als wolltest du

Unseren Planeten umkreisen

Bis es uns einleuchtet

Dass wir die Gesetze

Deiner Schöpfung

Ins Gegenteil verkehren.

 

Bist zur Erde gekommen

Mit deinem

Immerwährenden Glanz

Wolltest uns krönen

Mit dem Ring deiner Treue

Hast dich festnageln lassen

Auf dein „Ja“

 

Bist offen geblieben

Für eine Liebe

Die tödliche Verletzungen davonträgt

Mit Rissen im Herzen

Und Blutspuren in einem Licht

Das nicht trügen kann

Andacht vom 27. März 2019

Deine Schöpfung – Unser Erdenhaus

 

Einen Weg wolltest Du uns weisen

Einfach und barfuß

Voller Ehrfurcht

Denn jeder Teil dieser Erde

Ist Dir heiliges Land

 

Erbarmen wolltest Du uns zeigen

Dein Gottesreich mitteilen

Dem Menschen und seinem Erdreich

Zerfurcht und zerfetzt

Erdkrumen einer Insel im Weltenmeer

Im Auflösen begriffen

 

Aufrichten wolltest Du

Unser gemeinsames Erdenhaus

So klein und zerbrechlich offen

Auch wenn Dich die Bauleute verwarfen

Bist Du zum Eckstein geworden

Der Grund auf den wir bauen können

Noch heute

Andacht vom 02. April 2019

Dein Garten – Unser Gethsemane

 

Blutgetränkt die Erde

In jenem Garten

In dem Du gebetet bei Nacht

Allein

Gegen die Gottvergessenheit

 

Steinig und hart die Erde

In jenem Garten

In dem Du Angst hattest

Allein

Vor dem was kommen würde

Mit Gewalt und Unrecht

 

Fruchtbar die Erde

In jenem Garten

Mit dem Samen des Ölbaums

Zwölf Stämme

Jahrtausendealt

 

Männer und Frauen

Die Dein Wort hören

Und es weitersagen

In aller Welt

Mit Herzblut

 

 

Andacht vom 17. April 2019

Mein Du-Mein Ich

 

 

Bin eine farbige Gestalt

tauche auf vom untersten Rand

mit einem Gewand aus Wasser und Blut

In mir ist Atem und Bewegung

meine Mitte wieder zu finden

mit ausgebreiteten Armen

Werde eine Schale

leer und offen

zum Bau des Erdenhauses

Werde ein Fingerzeig

für deinen Schriftzug des Lebens

ein Schatten

der ins Licht tanzt

ein Kreuz

das wie Luftblasen aufsteigt

Zum Namen

der über allen Namen ist

und so heiß wie Du

Christus Jesus

Puzzleaktion Advent 2018 – Ein Kreuz

Ein Puzzle als Sinnbild für unsere Gemeinschaft, aufgebaut wie ein Adventskalender und in (fast) täglichen Andachten zusammengelegt – das war die Idee der temptAhre Puzzleaktion im Advent 2018.

 

Vorher

 

Den Auftakt zur Puzzleaktion bildete der temptAhre-Gottesdienst am 01.12.2018, „Drei Wege zur Gemeinschaft“.

Wir vom temptAhre-Team waren im Vorfeld gespannt, wie die Aktionen angenommen werden würden. Würden Steine leer bleiben? Würden die Andachten besucht werden?

Schon beim ersten Verteilen am 25.11.2018 blieben von unseren 24 Steinen nur 7 übrig. Diese fanden ihren Weg in die Häuser an den beiden kommenden Wochenenden. Manche/r,  die/der gern einen Stein gestaltet hätte, ging leer aus. Die Andachten fanden zwar im kleinen Kreis statt. Doch diejenigen, die einmal da waren, kamen wieder.

 

Bunt, offen und vielfältig

 

Das Puzzle zeigt nach 24 Tagen unsere Vielfalt. Die jüngsten Künstler sind 5 Jahre jung, die ältesten über 80 Jahre. Viele stammen aus Mayschoß. Aber auch ChristInnen aus umliegenden Gemeinden in einem Radius von 30 km haben sich beteiligt. Zwei Steine sind der Feder eines Steyler Missionars aus Papua-Neuguinea entsprungen, der sich dank Pater Rudi Stodden mit Mayschoß verbunden fühlt und zufällig auf Besuch hier war.  Das Kreuz steht für Ökumene: es trägt katholische sowie evangelische Steine.

Meist erzählten die Menschen eine kleine Geschichte zu „ihrem“ Stein.

„Viele Ideen habe ich verworfen, bis ich endlich die richtige hatte.“

„Ich habe einfach begonnen und es werden lassen.“

„Wir haben darüber gesprochen und daraus ist eine Idee entstanden.“

Das Puzzle steht jetzt als sichtbarer Beleg dafür, dass wir eine Gemeinschaft bilden: bunt, offen, unterschiedlich und doch auf Grundlage einer gemeinsamen Basis  – unserem Glauben und Vertrauen in Gott. Der Prozess seines Entstehens zeigt, dass Menschen bereit sind, für die Aufrechterhaltung der Glaubensgemeinschaft Anstrengungen auf sich zu nehmen.

 

Die einzelnen Puzzlesteine

  1. Dezember

2. Dezember – 1. Advent  

Ein Enkelkind aus Wachtberg malt Nikolaus und Schiff.

3. Dezember                    

Menschen, die sich um ein Licht versammelt haben

4. Dezember                         

Ein Steyler Missionar, zu Besuch aus Papua-Neuguinea, malt eine landestypische Krippe. 

5. Dezember                        

Eine Bitte um Fürsprache an den großen Menschenfreund und Kirchenpatron

6. Dezember                         

Zwillinge malen gemeinsam den Nikolaus auf dem Schlitten.

7. Dezember                         

Texte, die man auf sich wirken lassen muss (Teil 1)

8. Dezember                         

Texte, die man auf sich wirken lassen muss (Teil 2)

9. Dezember – 2. Advent

Viele verschiedene Farben waren nötig für diesen Adventskalender im Adventskalender.

Die „24“ thront auf der Spitze des Tannenbaums.

10. Dezember

11. Dezember

 

12. Dezember

Wenn alle zusammenarbeiten, kann etwas Größeres entstehen.

13. Dezember

Wir können füreinander Sterne sein, die zum Heiligen Abend leiten.

 

14. Dezember

Die Liebe spricht für sich. 

 

15. Dezember

16. Dezember     3. Advent

17. Dezember

Ein fünfjähriges Kind möchte mithelfen: „Ich kann gut Apfelbäume malen. Kinder, die nichts zu essen haben, können auf die Leiter klettern und sich Äpfel pflücken.“

 

18. Dezember

19. Dezember   
                    
Kreativität und Individualität

20. Dezember

Schafe gehen zur Krippe.

21. Dezember

Das Leben hat Licht- und Schattenseiten. Das Kreuz ist Licht und erhellt die Dunkelheit.

22. Dezember

Das Licht wird mehr und heller. Es beendet die Not.

Wenn alle zusammen- arbeiten, kann etwas

23. Dezember – 4. Advent

„Es kommt ein Schiff geladen“ – Ankunft des Herrn. Maria und das göttliche Kind kommen direkt auf uns zu. Am Ufer des Meeres stehen wir, wartend, mit all unseren Sorgen und unserem Kummer. Manche voll sichtbarer Hoffnung und Freude, manche zurückhaltend. Manche schlafend, (noch) nicht bereit.

Die rheinische Künstlerin Beate Heinen hat unseren Glauben an die Menschwerdung Gottes fantasievoll und farblich intensiv gemalt.

 

24. Dezember

Heilig Abend ist da.

Dank

 

Am Ende unseres Weges durch den Advent möchte sich das temptAhre-Team bei allen, die sich auf die Puzzleaktion und die Andachten eingelassen haben, bedanken – nicht zuletzt für das wunderschöne Kreuz.

Es bleibt bis auf weiteres in der Mayschosser Kirche stehen.

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